Coco Waikiki

Nostalgie im Gepäck

Sardinien – Nostalgie im Detail

Bella Italia… der Deutschen liebstes Reiseziel in den 50er Jahren. Auch wenn es inzwischen, aufgrund der Möglichkeiten, oft nicht weit weg und nicht exotisch genug sein kann – so ist Italien auch in der heutigen Zeit Sehnsuchtsort und Lieblingsreiseland zugleich. Reisekomfort und Art des Aufenthaltes haben sich verändert – dies gilt es unbedingt zu genießen aber auch mit nostalgischen Highlights zu garnieren!

Sardinien ist nicht unsere erste Italienreise – aber hier ist das Bedürfnis entstanden, unseren Reisen mehr „Nostalgie“ zu verschaffen.

So startet hier die Reise mit einer kleinen Sammlung von Fotos, auf denen ich besondere Momente sowie nostalgische Entdeckungen festgehalten  habe.

Unsere Unterkunft für die ersten 3 Nächte

Hotel „Su Gologone“ in Oliena

Das Hotel konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen – wenn auch nicht sehr „nostalgisch“, dafür aber sehr landestypisch, mit einem hohen Erholungswert.
Schaut mal rein:
http://www.sugologone.it/de/

Auf dem Hotelgelände gibt es mehrere kleine Gebäude, mit Kunsthandwerk, Küchen und besonderen Orten zum Verweilen – ich habe eine kleine Dachterrasse entdeckt und träume hier von einer Cocktailparty mit Früchtebowle.

Ein kleines nostalgisches Detail in der Hotellobby

Nach der Cocktailparty und einer äusserst leckeren Portion hausgemachter sardischer Ravioli (Culurgiones), könnte ich mir dann hier einen schönen gemeinschaftlichen Fernsehabend vorstellen!

Siphons aus farbigem Glas

Ich konnte leider nicht herausfinden, ob sie wirklich antik oder „nur“ nachgemacht sind und woher sie stammen – aber auf jeden Fall sind sie sehr schön anzusehen.

Nun gilt es aber die Umgebung zu erkunden und weitere Details zu entdecken! Wir sind übrigens mit einem wenig nostalgischen, aber mit viel Gepäck umso praktischerem Auto, über die Insel gefahren.

Ein Barschild in Oliena

Beim Anblick dieses schönen Barschilds in Oliena schweifen meine Gedanken in die Karibik….ups, und irgendwie bin ich auch schon wieder bei einer Cocktailparty – irgendwo auf der Welt ist ja auch immer 17:00 Uhr ?

Die dazu gehörigen Räumlichkeiten enthalte ich Euch lieber vor, denn sie würden sämtliche Illusionen zerstören.

Für ein Erfrischungsgetränk hat es gereicht 😉

Fiat nuova 500 in Orgosolo

Das Auto ist ja schon Nostalgie pur und hat bereits 1957 mit ganzen 13,5 PS Italien unsicher gemacht.

Schaut Euch aber auch mal die Wandmalereien, die „Murales“ im Hintergrund an – der ganze Ort ist voll davon. Eine erste Zeichnung ist wohl 1968 entstanden und 1975 begann ein Zeichenlehrer mit seinen Schülern weitere Bilder an die Wand zu malen. Inzwischen sind dort etwa 120 Wandmalereien zu finden, meist mit kubistischer Anmutung, die u.a. vom einfachen Hirtenleben berichten, Proteste ausdrücken, oder auch historische Ereignisse darstellen.

Da ist einer...

 Cagliari – Hauptstadt der Sarden

Verlassen wir nun die Landschaft des Supramonte und begeben uns in den Süden, in das etwas turbulentere Stadtleben der sardischen Inselhauptstadt Cagliari.

Sie warten überall – die schönen Ausblicke! Hier direkt an der Hafenstraße.

Auch hier hatten wir wieder ein sehr besonderes Hotel, bei dem aber auch die zentrale Lage eine Rolle gespielt hat. Denn insbesondere Abends, nach dem Genuss des ein oder anderen alkoholhaltigen Getränks, ist es einfach schön nicht auf ein Fahrzeug angewiesen zu sein und stattdessen bei lauer Luft durch die schönen Straßen zu spazieren – findet Ihr nicht auch?

Hotel Maison Miramare
http://www.hotelmiramarecagliari.it/

Direkt am Hafen gelegen, mit einem ganz besonderem Charme.

Je länger man in diesem Frühstücksraum sitzt…desto mehr Details kann man entdecken!

Für das Hotel spricht neben der guten Lage (10 Minuten Spaziergang zum historischen Stadtzentrum) auch die Einrichtung aus dem frühen 20. Jahrhundert mit modernen Einflüssen.

Cagliari – Botanischer Garten

Eine kleine Oase der Ruhe an der Via Sant’Ignazio. Der Garten wurde bereits 1866 das erste Mal eröffnet und während des zweiten Weltkrieges leider zerstört. Mir gefällt die Vorstellung dass hier die ein- oder andere Pflanze zu sehen ist, die auch schon vor (1)50 Jahren bewundert wurde ?

Ich glaube, den Besuch eines (botanischen) Gartens werde ich nach Möglichkeit häufiger in (Städte-) Reisen fest einplanen – um mit einem Sonnenschirm bedächtig die Wege entlang zu flanieren. Eine schöne und entspannende Beschäftigung! Ein Picknick wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit!

 Cagliari – auch hier findet man die kleinen Straßenflitzer

Dieses Bild mag ich besonders, denn es steht einfach für Italien!

Kleiner Fiat 500, in einer kleinen Straße, vor einem alten Haus mit schönen Fensterläden…

…fehlt nur noch eine voll behängte Wäscheleine!

 An manchen Türen sollte man nicht zu schnell vorbei gehen!

Sonst hätten wir die kleine Tischlerei in den Gassen von Cagliari übersehen –
wir durften auch ein bisschen bei der Arbeit zusehen.

 Und weiter geht’s nach Alghero. Auch hier erwarten uns kleine besondere Details!

Z.B. ein französischer Schauspieler mit Heißhunger auf Spaghetti

…im Eingang eines italienischen Restaurants. Das ist übrigens Fernandel, ein Schauspieler und Sänger, den wir in Deutschland hauptsächlich aus den „Don Camillo-Filmen“ der 50er/60er Jahre kennen.

 Sowie weitere alte Bekannte an unerwarteter Stelle:

Eine kleine und dekorative DIY-Idee für Pflanzgefäße

In den 50er Jahren konnte man nicht genug Plastik haben –
heute vermeidet man mit solchen Objekten auch Müll 😉

Etwas darf natürlich bei einem Italien-Besuch nicht fehlen:

Hübsche Damen!

 

Auch… aber natürlich geht es um schöne (alte) Roller!!!

Diese Exemplare hier haben wir alle im Luxus-Örtchen Porto Cervo entdeckt. Es gibt defintiv schönere Orte auf Sardinien, aber der dortige Vespa-Laden war den Ausflug wert!

Tolle Eindrücke in Italien – definitiv noch ausbaufähig. Nun geht es erst mal wieder nach Hause.

Das Thema Italien-Reisen werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen und irgendwann auch mal die Anreise mit dem Auto planen  – das gehört einfach dazu.

Diesmal war es „nur“ mit einem Flugzeug (leider ohne Propeller und ohne Vorhänge), aber dafür kann man die gesparte Anreisezeit in Entdeckungen des Reiseziels stecken!

Arrivederci ragazzi!
Eure Signora Waikiki

So kann selbst beim lästigen Wäschewaschen nach dem Urlaub,
ein besonderer Moment entstehen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

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